Das Schöne am Kino ist, dass manchmal schon die Art, wie jemand an seiner Zigarette zieht, genügt, um sich in einen Film zu verlieben.

Michael Althen, Filmkritiker

Kinostart: Vogelperspektiven

Buch & Regie: Jörg Adolph
Mit Norbert Schäffer, Arnulf Conradi uvm.

Deutschland 2022, 106 Min., Dokumentarfilm

Kinostart: 16. Februar 2023 im Verleih von Filmperlen

Es ist höchste Zeit: In den letzten 60 Jahren hat Deutschland fast die Hälfte seiner Vögel verloren. Trotzdem ist für uns kein Tier so allgegenwärtig. Es gibt unzählige Arten von Vögeln, überall sind sie zu finden, nicht zu überhören, auffallend – und oft auffallend schön. Sie sitzen in Hecken und Bäumen, auf Dächern und Balkonen. Doch während der Himmel für sie keine Grenzen hat, wird ihr Lebensraum auf der Erde knapp. Vögel spüren als erste die Klimakatastrophe und zeigen uns die Defizite im Umgang mit der Natur. VOGELPERSPEKTIVEN behandelt eine hochaktuelle Thematik und zeigt, wie wichtig Vögel für die Erde, den Kreislauf der Natur und deshalb auch für die Menschheit sind.

Gerade in Zeiten des Artensterbens ist die Arbeit von Naturschutzverbänden wichtiger denn je. Jörg Adolph begleitet den Ornithologen Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des LBV - Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern, einem der größten Naturschutzverbände Deutschlands, auf seiner Mission zur Rettung der Vögel. Der LBV steht dabei exemplarisch für die Arbeit der NGOs, die sich für die Natur und Artenvielfalt engagieren.

Ganz anders beobachtet Arnulf Conradi Vögel. Der Gründer und frühere Verleger des Berlin Verlages ist begeisterter Birdwatcher seit Kindertagen und hat 2019 den Bestseller „Zen und die Kunst der Vogelbeobachtung“ veröffentlicht. Poetisch und philosophisch erzählt er in VOGELPERSPEKTIVEN von seiner Faszination für die heimische Vogelwelt.

VOGELPERSPEKTIVEN öffnet die Augen für die Schönheit der Vögel und deren Beobachtung, blickt dabei auch hinter die Kulissen der Umweltpolitik und zeigt beispielhafte Schutzprojekte. Wir machen uns auf zu einer emotionalen und inspirierenden Erkundungsreise mit atemberaubenden Bildern und erleben Arten- und Naturschutz in Aktion.

Noch erwähnenswert: Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Vögel in der Natur zu beobachten sich positiv auf unsere psychische Gesundheit auswirkt - ähnlich wie Waldspaziergänge.

VOGELPERSPEKTIVEN ist eine Produktion von if... Productions Film GmbH mit SWR und BR, gefördert von FFF Bayern, DFFF, BKM und FFA. Kamera: Daniel Schönauer, Montage: Anja Pohl, Musik: Acid Pauli.

Pressematerial finden Sie unter https://filmpresskit.de

Kinostart: Wann kommst Du meine Wunden küssen

Ein Film von Hanna Doose
Mit Bibiana Beglau, Gina Henkel, Katarina Schröter, Alexander Fehling und Godehard Giese

Deutschland 2022, 111 Minuten

Kinostart: 2. Februar 2023 im Verleih von MFA+ Filmdistribution

Sie waren die besten Freunde, als die lebenshungrige Regisseurin Maria (Bibiana Beglau), die Jungschauspielerin Laura (Gina Henkel) und der DJ Jan (Alexander Fehling) das Berliner Künstler- und Nachtleben aufgemischt haben. Jetzt treffen sich die drei nach Jahren der Funkstille auf einem einsamen Hof im Schwarzwald wieder, auf den sich Laura und Jan für ihren Traum vom Landleben von ihren stagnierten Karrieren zurückgezogen haben. Hier lebt auch Kathi, Marias Schwester. Mit Marias Ankunft brechen sorgsam verdrängte Konflikte auf. Denn Jan ist Marias Ex-Freund, ihre große Liebe. Vor 10 Jahren hat er Maria mit Laura betrogen, woraufhin die beiden ein Paar wurden. Das Wiedersehen und Kathis Schicksal lassen den Sturm, der durch die Leben der drei Frauen tobt, zur existentiellen Bedrohung heranwachsen. Unerbittlich halten sie sich gegenseitig den Spiegel vor, bis die Masken fallen und klar wird: Maria hat noch eine Rechnung mit ihren Freunden offen.

WANN KOMMST DU MEINE WUNDEN KÜSSEN ist ein tragisch-komischer Film über geplatzte Lebensträume, über schmerzvolle Liebe, Einsamkeit und versteckte Sehnsüchte, über Techno, Kunst, Existenzängste und das Älterwerden – und nicht zuletzt über die heilende Kraft tiefer Freundschaft. Doose konnte ein großartiges Schauspielensemble gewinnen, allen voran Bibiana Beglau (DIE STILLE NACH DEM SCHUSS, BIS WIR TOT SIND ODER FREI) und Alexander Fehling (GOETHE!, GUT GEGEN NORDWIND). 

Pressematerial: www.mfa-film.de und filmpresskit.de

Pressebetreuung: Filmpresse Meuser und Ulrike Körner PR 

Hubert ohne Staller

Die Dreharbeiten zur 11. Staffel sind seit Ende Juli 2022 abgeschlossen.

Das bewährte Team auf dem Wolfratshausener Revier wird auch in den neuen Folgen der 11. Staffel jeder mörderischen Finte auf die Spur kommen: Hubert und Girwidz (Christian Tramitz und Michael Brandner) sind mit unerbittlichem Eifer als unkonventionelle Ermittler am Werk - natürlich immer unter der extrem wachsamen Aufsicht von Revierchefin Sabine Kaiser (Katharina Müller-Elmau), voller Elan unterstützt vom Kollegen Martin Riedl (Paul Sedlmeir) und der charmanten Christina Bayer (Mitsou Jung). Mit Präzision und Professionalität zuverlässig an der Seite der Polizei ist Gerichtsmedizinerin Dr. Caroline Fuchs (Susu Padotzke). Und was wäre die (Polizei)-Welt ohne Yazid (Hannes Ringlstetter), der mittlerweile auch das Cafe Rattlinger übernommen hat und die Klatsch- und Tratsch-Börse Nummer Eins ist.

„Hubert ohne Staller“ ist eine Produktion der Leonine Studios und der Entertainment Factory im Auftrag der ARD-Werbung und der ARD für Das Erste. Produzent ist Oliver Mielke, Executive Producer ist Bettina Ricklefs (BR). Die Redaktion liegt bei Elmar Jaeger (BR). Die Headwriter sind Philip Kaetner und Oliver Mielke, Regie führen Werner Siebert (vier Folgen), Carsten Fiebeler (sechs Folgen), Manuel Weiss (zwei Folgen).

Foto © ARD/TMG/Jenrick Mielke

„plugged” - Ein Soloprogramm

Alle Termine sowie aktuelle Informationen unter: www.konzertagentur-friedrich.de

„Er ist der beste Ungeschickte, den ich kenne“, sagt Christian Tramitz über seinen Serien-Partner Helmfried von Lüttichau, den Staller in „Hubert und Staller”. „Zwei linke Hände“ hat schon der Vater immer gesagt. Trotzdem ist er was geworden. Dichter? Schauspieler. Alles hat er sich abgeguckt. Das Ungeschickte beim Valentin, das Dichten beim Gernhardt, die E-Gitarre bei Keith Richards.

Harald Schmidt hat mal gesagt, er wollte schon immer irgendwo rauskommen und sagen: Guten Abend meine Damen und Herren! Schon als Kind. „Das wollte ich nie! Ich wollte immer irgendwo rauskommen und sagen: Good evening, Ladies and Gentleman! Ich wollte immer Rockmusiker werden! Das blöde war nur, dass ich nur Geige spielen konnte. Und das noch nicht mal gut!“ 

Nix hat geklappt. Alles anders, als er wollte. Deshalb stellt er sich jetzt auf die Bühne und erzählt wie er kein Rockstar wurde. Aber das natürlich „plugged“. Mit E-Gitarre, mit Valentin, mit Gernhardt – und allem, was ihm sonst noch einfällt.

Pressematerial auf Nachfrage.